Hamburger Ska-Punk-Band beim „Rock!am Schloss“ am 28. August
„Rantanplan“: Live-Shows sind berühmt-berüchtigt
Ihre Live-Shows dauern nicht selten mehr als zwei Stunden.

Foto: Rantanplan
Wer Ska-Punk-Band sagt, muss auch „Rantanplan“ sagen. Seit fünfzehn Jahren gelten die Hamburger Jungs als die deutsche Ska-Punk-Band schlechthin. Am kommenden Samstag, 28. August, stehen sie bei „Rock!am Schloss“ auf der Fürstenauer Festivalbühne. Sie werden gemeinsam mit Bundesvision-Songcontest-Teilnehmer „Bakkushan“ Headliner des Festivals sein. Ihre Konzerte sind sind berühmt und berüchtigt, nicht selten dauern sie länger als zwei Stunden und fordern den Bandmitgliedern einiges ab. Zur festen Besetzung von „Rantanplan“ gehören Gitarrist und Sänger Torben, Bassist Rafael, Trompeter Ulf, Drummer Benno und der vielseitige Wido, der Posaune, Trompete, Gesang und Keyboard übernimmt – natürlich nicht gleichzeitig. Zu ihren Konzerten kommen sie aber fast nie allein, sondern bringen zur Unterstützung der Bühnenshow Gäste und alte Weggefährten mit, zum Beispiel die Posaunisten Alex, Tobe und Gero, oder die Trompeter Hans Christian und Joey di lämma. 1995 gründeten Torben Meissner und Reimer Bustorff, der jetzt bei „Kettcar“ ist, zusammen mit einigen Freunden die Band „Rantanplan“. 1996 produzierten sie die erste Demo-CD „Erschossen, Beschissen, um nichts, um alles“. Eine erste kleine Tour quer durch Deutschland folgte. Im gleichen Jahr erschien das Debütalbum „Kein Schulterklopfen („Gegen den Trend)“. Danach folgten erste Aufrtitte auf Open Airs sowie eine Tournee durch deutsche Jugenzentren. Das Album schlägt ein: Die Läden sind voll. Die Band unterschreibt beim Label „Rodrec“ und nimmt 2001 die Platte „Samba“ auf, die die bis dato kommerziell erfolgreichste der Band wird. Nach einigen Zwischenstationen, personellen Wechseln und der Trennung vom Plattenlabel veröffentlichen „Rantanplan“ die Maxi-CD „Tresenthesen“ im „Do-it-yourself-Verfahren“ auf Festivals und über die eigene Webseite. Das vierte Studioalbum „Junger Mann zum Mitreisen gesucht“ erscheint 2004 beim eigenen Label „Hamburg Allstyles Recordings“, 2005 „Liebe minus Null“ und im Oktober 2007 „20359“. Im November 2009 veröffentlichten die Hamburger Jungs, wieder verbunden mit personellen Wechseln, das Live-Album „Halt’s Maul – Mach Musik“, mit dem sie auch beim „Rock!am Schloss“ voll durchstarten wollen. Natürlich gehören auch ihre alten „Evergreens“ , wie zum Beispiel „Unbekanntes Pferd“, zum Repertoire.
(Quelle: Bersenbrücker Kreisblatt Ausg. vom 24.08.2010 – Eva Köbbemann)
Eva am August 24th 2010 in Allgemein

















